Gruppenportrait, Mitarbeiter Haus der Selbstständigen in Leipzig

DAS Pro­jekt

Das Projekt Haus der Selbstständigen will Solo-Selbstständige, Initiativen und Verbände branchenübergreifend zusammenbringen und eine Anlaufstelle für sie und ihre Interessensgemeinschaften in Ostdeutschland sein.
Damit schafft das Haus der Selbstständigen (HdS) einen neuen und erweiterten Gestaltungsraum zur statusbezogenen Interessenvertretung. Das Fundament dazu bilden die vielfältigen Erfahrungen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in der Vertretung von Solo-Selbstständigen verschiedenster Branchen.

Das Projekt

Viele Tätigkeiten, die früher in Festanstellung ausgeübt wurden, werden heute an (Solo-)Selbstständige vergeben – allerdings meist zu schlechteren Konditionen. Damit Solo-Selbstständige im Vergleich zu abhängig Beschäftigten wirtschaftlich nicht abgehängt werden, kommt der Stärkung von gemeinsamen Interessenvertretungen und kollektiven Maßnahmen – auch im Hinblick auf ihre Entlohnung – große Bedeutung zu. Bislang fehlten jedoch Möglichkeiten zum Austausch von Erfahrungen und Zugänge zum Wissen darüber, wie Rechte geltend gemacht, Arbeitsbedingungen mitgestaltet und soziale Risiken abgesichert werden können. Das Projekt Haus der Selbstständigen setzt genau hier an: Es eröffnet neue Zugänge zu Information und Beratung sowie zur analogen wie virtuellen Vernetzung von Interessengemeinschaften (Solo-)Selbstständiger. Begleitend werden die Bedarfe selbstständiger Erwerbstätiger erhoben und evaluiert, zielgruppenspezifische Lehr- und Lernmethoden entwickelt und erprobt.

Förderung

Das Projekt Haus der Selbstständigen wird im Rahmen der Förderrichtlinie „Zukunftszentren – Unterstützung von KMU, Beschäftigten und Selbstständigen bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Gestaltungsansätze zur Bewältigung der digitalen Transformation“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert (Laufzeit 01.05.2020 – 30.06.2022)

Der Projektverbund

Das Haus der Selbstständigen ist ein gemeinsames Projekt der INPUT Consulting gGmbH, der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di (Referat Selbstständige), der Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Soziologie) sowie der Universität Kassel (Fachgebiet Wirtschaftsinformatik und Systementwicklung).