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Geld ist nicht alles….

von Haus der Selbstständigen,
veröffentlicht am 20. Juni 2024
20. Juni 2024 |
von Haus der Selbstständigen |

…. aber faire Honorare sollten für Solo-Selbstständige aller Branchen selbstverständlich sein! Im HDS Berlin findet am 28. Juni 2024 von 11-14 Uhr ein Workshop zum Thema faire Honorare statt, zu dem wir euch ganz herzlich einladen….


Basishonorare im Kontext von Kunst und Kultur

Gemeinsam mit der AG Kunst und Kultur von ver.di wollen wir in diesem Workshop das Konzept der Basishonorare vorstellen und diskutieren. Dazu stellen wir euch das dem Online-Kalkulations-Tool zugrundliegende Berechnungsmodell.

Die Online-Kalkulation für Basishonorare wurde speziell dafür entwickelt, um bei öffentlich geförderten Maßnahmen und Projekten eine Mindesthonorierung von Kunst- und Kulturschaffende analog zum TVÖD sicherzustellen.

Im Workshop erfahrt ihr, welche Bestandteile in eine Kalkulation von fairen Honoraren mit einbezogen werden sollten. Denn das Kalkulationsmodell berücksichtigt neben den reinen Projektzeiten, auch solche für die Vor- und Nachbereitung, Zeiten der Akquise, für Buchhaltung und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Kosten für die soziale Absicherung.

Im Rahmen der Veranstaltung wird auch auf die unterschiedlichen Modelle in den Branchenverbänden zu Honorarrechnern und -empfehlungen hingewiesen und der Unterschied zum Berechnungs-Tool von ver.di erläutert. Wir haben dafür als Referentin Lisa Mangold eingeladen, die bei ver.di den Bereich Kunst und Kultur leitet und dieses Konzept mitentwickelt hat.

Hintergrund

Das Haus der Selbstständigen will gute Arbeitsbedingungen für Solo-Selbstständige voranbringen. Unter dem Leitmotiv „Gute Arbeit für Solo-Selbstständige“ will das HDS Solo-Selbstständige und ihre Vertreter*innen zusammenbringen, vernetzen und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Zu guter Arbeit gehört auch eine angemessene und faire Bezahlung. Insbesondere in der Kultur- und Kreativwirtschaft sind die von Solo-Selbstständigen erwirtschafteten Einkommen meist nicht den Lebensunterhalt sichernd und in Bezug auf die erbrachte Leistung als nicht angemessen einzustufen, wie eine Studie des Deutschen Kulturrats bestätigt.

Ab Juli 2024 sollen Honoraruntergrenzen in der Bundeskulturförderung gelten. Demnach soll es für professionelle, freie Kreative in den Sparten Darstellende Kunst, Bildende Kunst, Wort, Musik und kulturelle Bildung eine garantierte Mindestvergütung geben, wenn sie für Empfängerinnen und Empfänger von Fördermitteln bestimmte Tätigkeiten auf Honorarbasis ausführen Grundlage sind Honorarmodelle von Verbänden und Interessensvertretungen.

In diesem Kontext hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di eine Online-Kalkulation für Basishonorare entwickelt, um bei öffentlich geförderten Maßnahmen und Projekten eine Mindesthonorierung von Kunst- und Kulturschaffende analog zum TVÖD sicherzustellen. Das Kalkulationsmodell, das neben den reinen Projektzeiten, auch solche für die Vor- und Nachbereitung, Zeiten der Akquise, für Buchhaltung und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Kosten für die soziale Absicherung enthält, ist auch auf andere Branchen und Berufsgruppen übertragbar.

Anmeldung

Wann: 28. Juni 2024, 11:00 – 14:00 Uhr

Wo: Berlin, Franz Mehring Platz, ND Gebäude, Seminarraum 4

Die Veranstaltung findet in Präsenz in Berlin statt. Wir werden im Nachgang über den Verlauf der Veranstaltung berichten und die Ergebnisse auf der Website zur Verfügung stellen.

Bitte meldet euch bis zum 26. Juni für die Veranstaltung an, bei Fragen im Vorfeld könnt ihr gern unsere Kollegin Inva Halili kontaktieren.

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