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DIE NACHBETRACHTUNG UNSERER ERSTEN PLATTFORMTAGUNG

von Haus der Selbstständigen,
veröffentlicht am 10. Dezember 2021
10. Dezember 2021 |
von Haus der Selbstständigen |

„Interessenvertretung in der ortsgebundenen Plattformarbeit“ am 23.11.2021


Sich dem Thema nähern

Sich mal eben Essen liefern, den Schrank aufbauen oder im Haushalt unterstützen lassen – für uns Konsumenten mit wenigen Klicks erreichbar, schnell und komfortabel. Im Zuge der Digitalisierung sind verschiedene Arten von Plattformen entstanden, bei denen Dienstleistungsaufträge online vermittelt werden und für Kund*innen oft sehr bequeme Lösungen bieten. Forschung und Politik sprechen im arbeitsrechtllichen Kontext von Gig Economy, Gigwork, Crowdwork oder Clickwork. Dass diese Bequemlichkeit nur eine Seite der Medaille ist, sollte sich herumgesprochen haben …

Plattformen verändern die Branchen, in denen sie Fuß fassten. Für Plattformarbeitende kann dies bedeuten, dass Tätigkeitsbedingungen vom Anbieter und Plattformbetreiber einseitig diktiert und auch prekär gestaltet werden. Was können Plattformarbeiter*innen nun dagegen tun? Sich fügen, gehen oder aber: sich solidarisch organisieren und zur Wehr setzen. In unserer ersten Plattformtagung „Interessenvertretungen in der ortsgebundenen Plattformarbeit“ sollte es um letztere Option und damit die Möglichkeiten gehen, Plattformarbeit über Mitbestimmung, soziale Absicherung und Regulierung fairer zu gestalten, folglich die Tätigkeitsbedingungen zu verbessern und die Rechte der Plattformarbeitenden zu stärken.

Zusammentragen, Stimmen hören, sich verstärken

Die Koordinatorin des HDS, Gerlinde Vogl, eröffnete die Veranstaltung und Julia Borggräfe, Abteilungsleiterin Digitalisierung und Arbeitswelt im Bundesministerium für Arbeit und Soziales wandte sich mit einem Grußwort an das Publikum. Beide wiesen noch einmal auf den Auftrag des HDS hin, eine „Anlauf- und Begegnungsstätte“ für Solo-Selbstständige und deren Vertretungen zu sein – analog wie auch digital. Damit gaben sie der Plattformtagung einen Hintergrund – sie alle ins Boot oder an einen (digitalen) Tisch holen: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen der Gewerkschaften und nicht zuletzt die eigentlichen Expert*innen dieser Runde – die Plattformarbeitenden selbst und die Initiativen, welche sie vertreten. Vernetzen, Ideen entwickeln, sich gegenseitig inspirieren, voneinander lernen und Licht ins Dunkel bringen. Im Kupfersaal in Leipzig sollte allen Raum geboten werden, aber hohe Inzidenzen zwangen uns den Rahmen zu verkleinern und darum zu bitten, auf die mittlerweile geübten Homeoffice-Routinen auszuweichen und sich per Livestream zuzuschalten. Mit ausreichend Sicherheitsabständen und einer 2G Plus-Regelung konnten nur einige direkt im Kupfersaal dabei sein; die meisten anderen Teilnehmer*innen schalteten sich online zu.

Moderatorin Katja Großer von KREATIVES SACHSEN und Julia Borggräfe © HDS/Hellmann

Generell gilt auch beim Thema Plattformen, womit wir beim Thema Solo-Selbstständigkeit konfrontiert werden: Die Arbeitsbedingungen sind sehr heterogen, ebenso die Verbandslandschaft. Um das Phänomen Plattformarbeit etwas greifbarer zu machen, probierten sich die wissenschaftlichen Kolleg*innen in Einordnungsversuchen: Hans Pongratz von der LMU München erhellte zunächst den Begriff der „ortsgebundenen Plattformarbeit“ und erklärte, was der Unterschied zur ortsungebundenen ist, um die es bei einer kommenden Veranstaltung im nächsten Jahr gehen soll. Bei der ortsungebundenen erfolgt die Ergebnisübermittlung online. Hier ist es egal, wo die Leistung erbracht wird; Auftraggeber*innen und – nehmer*innen können an unterschiedlichen Orten sitzen.

Bei der ortsgebundenen ist dies nicht der Fall. Felix Gnisa und Philipp Lorig von der FSU Jena schlugen vor, zusätzlich zu unterscheiden, ob die Arbeit an einem öffentlichen Ort ausgeführt wird, wie beispielsweise im Falle von Kurierarbeiter*innen, oder aber in Privathaushalten oder Unternehmen erbracht, wie es etwa bei Reinigungskräften der Fall ist. Unterscheiden deshalb, weil es für die Frage nach kollektivem Handeln und Interessensorganisation bedeutsam zu sein scheint, wie sichtbar jene Menschen sind, die diese Arbeiten erledigen und ob sie gemeinsame Orte haben, an denen sie sich treffen können. Mit diesen Taxonomien und Rastern sollten den Zuhörer*innen eine Art Landkarte an die Hand gegeben werden, mit denen man sich den darauffolgenden empirischen Forschungsergebnissen nähern konnte. Nun mit dem Fokus nicht auf Unterscheidungsmöglichkeiten, sondern auf Berührungspunkten. Denn die Herausforderung – auch für das HDS – so beschreibt es Hans Pongratz, ist es, „hier die Verbindungen herzustellen, herauszufinden, welche Ansätze, Initiativen es gibt, wie diese arbeiten, was man von ihnen lernen kann und wie sie sich verbünden. Die Frage ist immer: Was verbindet die unterschiedlichen Branchen?“

Ergebnisse aus der empirischen Forschung

Verbindend schien, dass in jeweils unterschiedlichem Maße und unterschiedlichen Formen, die Herausforderungen kollektiven Handelns von Plattformtätigen um die Fragen von Begegnungsmöglichkeiten, Austauschmöglichkeiten, digitaler Kontrolle, der berufsbiografischen Bedeutung der Tätigkeit und Bewältigungsstrategien kreisen. Dabei hat jedes Feld seine eigenen Baustellen. Übergreifend wurde jedoch an mehreren Stellen deutlich, was besonders Heiner Heiland, Arbeitssoziologe von der TU Darmstadt, in seinem Beitrag über die Interessensorganisation von „Ridern“ (den Fahrradlieferant*innen von Bringdiensten) betonte: Haben wir es bei Plattformarbeit zwar mit einer neuen Qualität von technischer Kontrolle zu tun, finden sich im digitalen Raum immer auch kleine Momente des Entzugs und des Widerstands. Und obwohl in der Regel ein Begegnungsort fehlt, wie es klassische Betriebsstätten in etwa wären, entstehen Sozialbeziehungen durchaus auch im digitalen Raum, etwa über Facebook- oder WhatsApp-Gruppen. Der persönlichen Begegnung kommt zwar trotzdem eine nicht zu unterschätzende Rolle zu, aber diese Ergebnisse eröffnen Möglichkeitsräume und vielleicht kleine Lichtblicke.

v.l.n.r.: online: Valérie Hartwich, Orry Mittenmayer, Lisa Magierski; auf dem Sofa: Anna Fromm mit Katja Großer © HDS/Hellmann

Diese gab auch der Beitrag von Stefanie Gerold (TU Berlin) und Anne Pillinger (WU Wien). In ihren ersten Forschungsergebnissen zur plattformvermittelten Haushaltsreinigung zeigte sich ebenfalls, dass der fehlende gemeinsame Ort durch Austausch in Whatsapp-Gruppen kompensiert werde, außerdem auch Bedarf nach weiterem Austausch vorhanden ist. Elke Ahlhoff (ArbeitGestalten, Berlin) stellte uns Erhebungen aus Berlin zum Thema Gigwork im Care-Bereich vor. Hier gestalten sich die Herausforderungen noch einmal etwas anders, da es ein sehr spezieller, auch stark fragmentierter, gleichzeitig regulierter Bereich ist.  Als Ansatzpunkte für Interessensvertretung nannte sie unter anderem eine stärkere  Arbeitgeberverantwortung und Fragen nach Qualifizierung und sozialer Sicherung.

Vertreter*innen der Interessen im Podium

Hat man eine Tagung, die versucht, den Spagat zwischen Wissenschaft und Praxis zu schaffen, ist man immer mit dem Problem konfrontiert, dass irgendwas an der einen oder anderen Stelle zu kurz kommt. Dennoch war der Nachmittag, an dem der Sprung in die Praxis gewagt werden sollte, sehr aufschlussreich – voller Impulse und Anregungen. Auf dem Podium waren Vertreter*innen von Initiativen geladen: Valérie Hartwich von der ‚Fair Yoga Initiative‘, Orry Mittenmayer von der Initiative der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) ‚Liefern am Limit‘, Lisa Magierski von ‚Khora Berlin‘ und Anna Fromm von ‚Rush Leipzig‘. Sie berichteten von ihren Erfahrungen und den Herausforderungen, vor denen sie stehen. Nachdem Jasmin Gegenwart (Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft im BMAS) das Eckpunktepapier zur fairen Arbeit in der Plattformökonomie vorstellte, konnten im Anschluss die Initiativen, noch ergänzt um Roman Korman vom DGB, gemeinsam diskutieren, wie Interessenvertretungen politisch und gesellschaftlich unterstützt werden können. Das Eckpunktepapier soll die kollektive Organisation solo-selbstständiger Plattformtätiger ermöglichen.

Was Gewerkschaften als Bündnispartner angeht wurde deutlich: Sie stehen mit ihrer Expertise, ihrer langjährigen Erfahrung, ihrem Standing auf der politischen Bühne als Partner im Kampf um bessere Arbeitsbedingungen an den wichtigen Schaltstellen und das dürfen und sollten Initiativen nutzen. Das zeigten auch die Berichte von Orry Mittenmayer von ‚Liefern am Limit‘, der sehr wertschätzend über die Zusammenarbeit mit der NGG berichtete, Hürden und Herausforderungen jedoch nicht aussparte: Die Arbeits- und damit auch Organisationsbedingungen sind andere als die im Betrieb. Wir finden gerade erst Vokabeln für Probleme, auf die altbewährte und etablierte Werkzeuge nicht einfach eins zu eins anwendbar sind. Triebfedern und Quelle für Veränderung sind hier die Initiativen, die als Grassroot-Bewegungen ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen, sowie die gewerkschaftlichen Strukturen, institutionellen Aushandlungsprozesse und eingeschliffenen Praktiken an der einen oder anderen Stelle zur Anpassung provozieren statt konservieren müssen. Nur so werden die sich verändernden gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse benennbar gemacht.

Diese Forderungen sind in der Praxis nochmal im Detail zu betrachten: Wer ist wann Ansprechpartner*in? Wo verorte ich mich als Plattformtätige? Über meine Branche, über die Solo-Selbstständigkeit? Denn: Solo-Selbstständige gibt es in fast allen Branchen, oftmals aber eben nur in einer sehr geringen Anzahl. Sie müssen ihren Ort im System noch finden, dies gilt nicht nur für gewerkschaftliche Organisationsstrukturen, vielmehr für die politische Sphäre allgemein.

Grundfragen, während der Markt sich rasant verändert

Derlei Verortungsschwierigkeiten sind normale Entwicklungen, es sind Prozesse von denen eine Tagung wie diese, auf der die Beteiligten miteinander ins Gespräch kommen und solche Hürden thematisieren, auch ein weiterer Schritt ist. Die Prozesshaftigkeit, das „im-Werden-sein“ wurde auch besonders gut und erfreulich deutlich, als man sah, dass Forderungen der Initiativen im BMAS-Eckpunktepapier teilweise bereits programmatisch enthalten waren. Gleichzeitig zeigte sich aber auch, dass sich das Feld seit dem Zustandekommen des Papiers weiterentwickelt hat und der Dialog hier nicht abbrechen darf. Neue Initiativen entstanden ebenso wie neue Plattformen, während bestehende sich verändert haben oder an anderen Stellen neue Problemlagen entstanden sind.

Umso schöner ist es, dass Gesprächsbereitschaft auf allen Seiten vorhanden ist: Das BMAS zeigte sich offen für weitere Auseinandersetzungen und Begegnungen; die Initiativen wünschen sich Diskussionen und Austausch. Von Seiten der Gewerkschaften kommt der Aufruf, sich mit ihnen in Kontakt zu setzen und gemeinsame Wege zu beschreiten. Hier hörte auch das HDS-Team hin und spitzte die Stifte: Welche Austauschformate können hier gefördert werden? Was brauchen die Initiativen, wie können wir sie unterstützen?

Wo sich alle einig waren, ist das Problem der Wertschätzung und Anerkennung, das auf den Punkt gebracht wurde. Es müsse sichtbarer werden, dass günstige Preise nur zu haben sind, wenn auf der anderen Seite Menschen ausgebeutet werden. Die Bequemlichkeit hat einen Preis, der den meisten Nutzer*innen nicht wirklich bewusst ist. Die Verhältnisse sind komplex und werden auf allen Seiten getragen. Der Konkurrenzdruck, die Notwendigkeit, ein existenzsicherndes Einkommen zu generieren, tragen beispielsweise auch dazu bei, dass die Arbeiter*innen selbst diese Bedingungen in Kauf nehmen.

Vor diesem Hintergrund sei es keine Selbstverständlichkeit, sondern als Erfolg zu werten, so Anna Fromm von ‚Rush Leipzig‘, dass sie es im schwierigen Logistiksektor geschafft haben, sich kollektiv zu organisieren und für sich gute Arbeitsbedingungen herzustellen. Öffentliche Kampagnen und politische Arbeit erreichten auch, dass mittlerweile die Stadt Leipzig klimaneutrale Lieferlogistik mit neuen Förderrichtlinien unterstützt. NGG/ Liefern am Limit schaffte durch harte und langwierige Kämpfe, dass die Rider bei Lieferando mittlerweile zumindest von einem gewissen Grad der Mitbestimmung ausgehen können, ihnen ein Teil der Arbeitsmittel wie zum Beispiel das Handy bezahlt werden und sie unbefristete Verträge erringen konnten.

Fazit eines gelungenen Auftaktes

Dies war der erste Teil und wir freuen uns bereits aufs nächste Jahr, wenn es um die ortsungebundenen Plattformen gehen wird. Wir sind mit vielen Fragen und Impulsen aus der Veranstaltung gegangen, mit vielen Aufgaben für die Praxis, Anknüpfungspunkten für die Forschung und nicht zuletzt mit einer gewissen Aufbruchsstimmung bei gleichzeitigem Respekt für eigentliche Arbeit, die Initiativen zu leisten haben.

Kollektive Strukturen haben einen immensen Workload um gemeinsame Lösungen zu finden. Es bedarf viel Kommunikation, viel Plenumsarbeit, auch die Verantwortung, die man in diesen Modellen solidarischer Organisation trägt, muss gehalten werden können. Die  Arbeit bleibt oft an einigen wenigen hängen und belastet die ohnehin schon knappen Kapazitäten, die einem neben der Arbeit noch bleiben. Diese Erfahrung macht gerade auch die Fair Yoga Initiative, weswegen Valérie Hartwich zum Schluss auch nochmal betont, dass auch ein Austausch zwischen den Initiativen über ihre Strategien mit diesen Herausforderungen umzugehen, wichtig ist.  Auch fühlt sich das HDS sich angesprochen, Lösungen aufzuzeigen.


Weiterführende und im Text erwähnte Links:

Aufzeichnung des gesamten Livestreams

Vorträge und Präsentationen von:

Hans Pongratz: Interessenvertretung_Plattformarbeit

Heiner Heiland: Avantgarde oder Totengräber

Felix Gnisa und Philipp Lorig: Plattformtagung_final

Jasmin Gegenwart: BMAS_Eckpunkte

Elke Ahlhoff: Gigwork-soziale-Dienstleistung

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